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6Flaschen Wein nach deinem Geschmack
KI-Transparenz

Wo 6Flaschen KI nutzt – und wo die Anwendung selbst entscheidet.

6Flaschen verwendet externe KI-Dienste als Werkzeug für Bilderkennung, strukturierte Weincharakterisierung und bestimmte Webrecherchen. Persönliche Passung, technische Prüfungen und Creditlogik werden nicht einfach einem freien Chat überlassen.

  • externer KI-Dienst über serverseitige API
  • Bildscan und Webrecherche sind getrennte Funktionen
  • strukturierte Antworten statt freier Chat-Ausgabe
  • lokale Regeln prüfen und begrenzen Ergebnisse
6Flaschen WeinCheck als Beispiel einer KI-gestützten Bildanalyse
Funktionen im Überblick

KI wird für klar abgegrenzte Aufgaben eingesetzt.

Der aktuelle Projektstand verwendet die OpenAI API als externen KI-Dienst. Welche Informationen übertragen werden, hängt von der konkreten Funktion ab.

Etikettenanalyse beim Erfassen

Vorder- und Rücketiketten können zusammen mit bereits eingetragenen Hinweisen zu Produzent, Wein und Jahrgang analysiert werden. Ziel ist die strukturierte Erkennung sichtbarer Weindaten. Diese Funktion verwendet keine Websuche.

WeinCheck-Bildscan

Ein hochgeladenes Bild wird analysiert, um konkret erkennbare Weine und stilistische Merkmale zu bestimmen. Der erste Bildscan verwendet keine Websuche. Das persönliche Geschmacksprofil wird anschließend innerhalb der Anwendung gegen die erkannten Stilachsen ausgewertet.

Weincharakterisierung für das Profil

Für final gespeicherte Verkostungen können strukturierte Weinstammdaten wie Produzent, Wein, Jahrgang, Rebsorte, Herkunft oder Ausbau für eine begrenzte Webrecherche genutzt werden, um die sieben Stilachsen belastbarer zu charakterisieren.

6Flaschen-Recherche

Für die persönliche Suche werden ein abgeleitetes Geschmacks- oder Referenzprofil, Händler- und Budgetparameter sowie technische Suchleitplanken verwendet. Die Webrecherche wird auf die für die Suche gewählte Händlerdomain begrenzt.

Nachbestellen und Ersatzsuche

Bei einer späteren Händlerrecherche werden die Identität des gesuchten Weins und die jeweilige Suchstufe verwendet. Die Suche kann marktweit nach direkten Händler-Produktseiten suchen; das persönliche Geschmacksprofil ist dafür nicht erforderlich.

Nutzungs- und Kostenprotokoll

Die Anwendung protokolliert lokal technische Nutzungsdaten wie Funktion, Tokenmengen, Websuche-Aufrufe und errechnete API-Kosten. Dieses Kostenprotokoll ist von den eigentlichen Prompt- und Antwortinhalten getrennt.

Welche Daten werden verarbeitet?

Die übertragenen Daten richten sich nach der gewählten Funktion.

Die folgende Übersicht beschreibt den aktuellen technischen Projektstand. Sie ist bewusst funktionsbezogen und macht keine pauschale Aussage, dass jede KI-Funktion dieselben Daten erhält.

FunktionAn den KI-DienstWebsucheWichtige Abgrenzung
EtikettenanalyseEtikettenbilder; optional Produzent, Weinname und Jahrgang als IdentifikationshinweisNeinKein persönliches Geschmacksprofil nötig.
WeinCheckDas hochgeladene Bild für die Erkennung der abgebildeten Weine und ihrer StilmerkmaleNein, beim ersten ScanDer persönliche Match wird anschließend lokal gegen das aktuelle Profil berechnet.
Stilachsen-RechercheWeinstammdaten wie Produzent, Wein, Jahrgang, Rebsorten, Herkunft, Ausbau, Alkohol sowie Weinfarbe/-art, soweit vorhandenJaVerkostungsnotiz, Bewertung, Kaufpreis und interne User-ID sind im dafür gebauten Wein-Payload nicht enthalten.
6FlaschenAbgeleitete Profil-/Referenzinformationen, gewählter Händler, Budget und technische SuchparameterJaIn den geprüften Such-Payloads sind E-Mail-Adresse und Passwort nicht vorgesehen.
NachbestellenProduzent, Weinname, Jahrgang, Region/Land und SuchstufeJaDie Recherche benötigt kein persönliches Geschmacksprofil.
Wichtig: Diese Übersicht beschreibt die im aktuellen Code vorgesehenen Datenfelder. Sie ersetzt keine rechtliche Datenschutzerklärung und keine Angaben zu gesetzlichen oder anbieterseitigen Aufbewahrungsfristen.
Was bleibt in 6Flaschen?

KI-Ausgaben werden nicht ungeprüft zur Produktwahrheit.

1

Struktur erzwingen

Die KI-Antworten werden für zentrale Funktionen über vorgegebene JSON-Schemata erwartet. Das begrenzt freie Textausgaben und erleichtert technische Validierung.

2

Unsicherheit zulassen

Bei Bildern sollen nicht ausreichend erkennbare Weine beziehungsweise unsichere Felder ausgelassen werden, statt erfundene Werte zu erzeugen.

3

Technisch prüfen

Bei Händlerrecherchen werden unter anderem URLs, Dubletten, Preis, Gebinde und Bestellbarkeit in der Anwendung weiter geprüft beziehungsweise begrenzt.

4

Persönlich einordnen

Geschmackliche Passung bleibt ein persönliches Modell. Ein hoher Match ist keine allgemeine Qualitätsnote und keine Garantie, dass ein Wein tatsächlich gefällt.

Technische Speicherung

Bildanalyse, Hintergrundrecherche und lokale Caches werden technisch unterschiedlich behandelt.

Bildanalyse

Die aktuellen API-Aufrufe für Etikettenanalyse und den ersten WeinCheck-Bildscan verwenden einen nicht gespeicherten Responses-Modus. Beim WeinCheck legt der Anwendungscode das Rohbild nicht als dauerhaftes Scan-Cacheobjekt ab; für Wiederholungen werden stattdessen Bild-Fingerabdruck und erkannte strukturierte Weindaten verwendet.

Hintergrundrecherchen

Bestimmte Profil- und Empfehlungssuchen laufen technisch als Hintergrundaufträge und müssen danach wieder abgefragt werden können. Dafür verwendet die Anwendung beim KI-Dienst einen abrufbaren Hintergrund-Response-Modus.

Lokale Caches

WeinCheck kann erkannte Wein- und Stilinformationen versionsgebunden im Nutzerkontext cachen. Der persönliche Match selbst wird nicht als fixer Scanwert gespeichert, sondern erneut gegen das jeweils aktuelle Profil berechnet.

Technische Nutzungsdaten

Für Kostenkontrolle und Betrieb werden lokal unter anderem Feature, Modellkennung, Tokenmengen, Websuche-Aufrufe und Kosten protokolliert. Diese technische Protokollierung ist nicht mit einer öffentlichen Profilanzeige gleichzusetzen.

Keine falsche Gleichsetzung: Ein technischer API-Parameter zur Response-Speicherung ist keine pauschale Aussage über Datenschutz, Training oder sämtliche anbieterseitigen Aufbewahrungspflichten. Solche Aussagen müssen separat nach der tatsächlich eingesetzten Anbieter- und Vertragskonfiguration bewertet werden.
Grenzen

Was die KI bei 6Flaschen ausdrücklich nicht verspricht.

Keine objektive Geschmackswahrheit

Geschmack bleibt subjektiv. 6Flaschen modelliert eine persönliche Wahrscheinlichkeit der Passung auf Basis vorhandener Daten.

Keine Bestandsgarantie

Preise und Händlerbestände können sich nach einer Webrecherche verändern. Gefundene Produktinformationen sind deshalb Momentaufnahmen.

Keine autonome Kaufentscheidung

6Flaschen recherchiert und bewertet. Ein Weinkauf wird nicht selbstständig im Namen des Nutzers ausgeführt.

Keine Offenlegung interner Geheimnisse

Transparenz bedeutet nicht, API-Schlüssel, vollständige Prompts, interne Gewichtungen oder Missbrauchsschutz öffentlich zu machen. Solche Details bleiben Teil der geschützten Anwendung.

Methodik und KI getrennt verstehen

KI ist ein Werkzeug innerhalb einer größeren Auswahlmethodik.

Die Methodik-Seite zeigt, wie persönliche Verkostungen, Evidenz, technische Produktprüfung, Budget und Vielfalt zusammenwirken.